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Ch’ti Clown

  • 28. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Verein: Ch’ti Clown

Gefördertes Projekt: Gut altern mit Clowns in der Palliativpflege


Seit über 15 Jahren setzt sich der Verein Ch’ti Clown dafür ein, den Menschen wieder in den Mittelpunkt der Pflege zu stellen. Er arbeitet mit den besonders schutzbedürftigen Menschen in Krankenhäusern, Langzeitpflegeeinrichtungen und Seniorenheimen. Durch den Einsatz von in Palliativpflege geschulten Clowns verbessert der Verein das emotionale, soziale und zwischenmenschliche Wohlbefinden pflegebedürftiger älterer Menschen und unterstützt gleichzeitig Pflegeteams und deren Angehörige.


Unsere Stiftung freut sich, eines ihrer Projekte zu fördern: „Gut altern mit Clowns in der Palliativpflege“.


Was beinhaltet das Projekt?


Dieses Projekt umfasst regelmäßige Clown-Interventionen in der Palliativpflege für ältere Menschen mit Alzheimer und kognitiven Beeinträchtigungen im Pflegeheim Les Provinces du Nord.


Mit einem Ansatz, der auf einfühlsamer Improvisation, aktivem Zuhören und Respekt vor individuellen Unterschieden basiert, arbeiten die Clowns direkt mit den Bewohnern zusammen und begleiten sie aktiv in ihrem Alltag. Jede Begegnung wird als besonderer Moment gestaltet, der den Ausdruck von Emotionen, nonverbale Kommunikation und die Wiederannäherung an andere fördert.


Das Projekt richtet sich auch an Pflegekräfte (sowohl Fachkräfte als auch Angehörige) und bietet spezielle Workshops an, die ihnen geeignete Beziehungsinstrumente vermitteln, um die Kommunikation mit pflegebedürftigen älteren Menschen zu erleichtern.


Ein in den Pflegeplan der Einrichtungen integrierter Ansatz


Die Interventionen werden in enger Zusammenarbeit mit den Pflegeteams durchgeführt und vollständig in den Pflegeplan der Einrichtung integriert. Die Clowns arbeiten mit den verschiedenen Abteilungen zusammen und verfolgen einen ganzheitlichen und nicht-medikamentösen Pflegeansatz.


Nach jeder Intervention werden schriftliche Berichte erstellt und mit den Teams geteilt, um zusätzliche Einblicke in die Bewohner zu gewinnen und die professionelle Praxis zu bereichern.


  • Erwartete Ergebnisse

  • Förderung des emotionalen Wohlbefindens pflegebedürftiger älterer Menschen, insbesondere solcher mit kognitiven Beeinträchtigungen.

  • Bekämpfung sozialer Isolation und des mit Alter, Krankheit oder Behinderung einhergehenden Beziehungsabbruchs.

  • Erhalt und Wiederherstellung angemessener Kommunikationsformen, auch bei eingeschränkter verbaler Sprache.

  • Wir unterstützen pflegende Angehörige und Fachkräfte durch praktische Hilfsmittel für den Umgang mit älteren Menschen.

  • Wir fördern eine positive Dynamik in den Pflegeteams und tragen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei.


➤ Mit der Unterstützung dieses Projekts bekräftigt unsere Stiftung ihr Engagement für innovative und humane Initiativen, die Beziehungen, Emotionen und die Würde älterer Menschen in den Mittelpunkt der Pflege stellen und gleichzeitig die Bindung zwischen Bewohnern, Pflegekräften und Fachkräften stärken.



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