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Bagatelle

  • 28. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Verein: Bagatelle-Stiftung

Gefördertes Projekt: Bagatelle Solidarity Caregiving


In Frankreich ist derzeit jeder sechste Mensch pflegender Angehöriger. Im Département Gironde sind das über 250.000 Menschen, die oft auf sich allein gestellt sind, um einen geliebten Menschen zu unterstützen, der an Selbstständigkeit verliert. Diese Verantwortung, die täglich mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann, führt zu Stress, Isolation, Erschöpfung und sogar beruflichen Schwierigkeiten.


Mit über 160 Jahren Erfahrung in der Pflege engagiert sich die Bagatelle-Stiftung seit mehr als 10 Jahren für die Unterstützung pflegender Angehöriger. Jährlich profitieren bereits fast 300 Pflegende von ihrer Hilfe.


Mit dem Programm „Bagatelle Solidarity Caregiving“ geht die Stiftung noch einen Schritt weiter und bietet einen innovativen, kostenlosen und mobilen Ansatz direkt in Unternehmen und Schulen.


Das Ziel? Sensibilisierung, Identifizierung und Unterstützung von pflegenden Angehörigen in Not durch ein multidisziplinäres Team, das direkt vor Ort arbeitet. Dieses Programm basiert auf drei Kernpunkten:


  • Information der Öffentlichkeit und von Organisationen über die Realität der Pflege,

  • Identifizierung von pflegenden Angehörigen, die oft unsichtbar bleiben,

  • individuelle Unterstützung: Zuhören, psychologische Betreuung, administrative Hilfe und maßgeschneiderte Lösungen.


Dieses Projekt begegnet einem dringenden sozialen Bedürfnis: Mehr als die Hälfte der pflegenden Angehörigen gibt an, ihre Rechte nicht zu kennen, und ein Drittel fühlt sich angesichts seiner Verantwortung allein gelassen. Durch konkrete, lokale Unterstützung will dieses Projekt Isolation abbauen, die Gesundheit pflegender Angehöriger schützen und ihre Work-Life-Balance verbessern sowie den sozialen Zusammenhalt in den Gemeinden stärken.


Dank dieses Programms sind pflegende Angehörige nicht mehr allein: Sie finden ein offenes Ohr, Beratung und Unterstützung, um ihre Rolle besser zu bewältigen – zum Wohle ihrer eigenen Gesundheit und der Gesundheit der zu pflegenden Person.


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