Delphine Vergin
- 26. Mai
- 3 Min. Lesezeit
Welche Wohltätigkeitsorganisation unterstützen Sie? Wie sind Sie darauf aufmerksam geworden?

„Ich unterstütze die Wohltätigkeitsorganisation ‚L’Olivier des Sages‘ in Lyon. Zorah Ferhat, die Leiterin der Organisation, hat die Initiative ergriffen und Isabelle Picard, die Vertreterin der On Senior Side Foundation bei Damart France, kontaktiert. Isabelle wusste, dass ich mich für eine Wohltätigkeitsorganisation interessiere, erklärte mir das Projekt, und ich sagte zu.“
Warum unterstützen Sie den Verein?
Ich unterstütze den Verein aus mehreren Gründen. Erstens bin ich als jemand, der sich persönlich in einem Verein engagiert und ehrenamtlich mitarbeitet, von der wichtigen Rolle von Gemeinschaftsorganisationen und ihren Werten der Solidarität, des Austauschs und des Teilens für den Aufbau sozialer Kontakte überzeugt, die für ein gutes Zusammenleben unerlässlich sind. Und L’Olivier des Sages ist dafür ein hervorragendes Beispiel!
Der 2008 gegründete Verein betreibt ein Sozialcafé im 3. Arrondissement von Lyon, einem Viertel mit großer kultureller Vielfalt. Eine Besonderheit dieses Viertels ist der hohe Anteil älterer Menschen, darunter auch einige mit Migrationshintergrund. Der Verein möchte daher der Isolation dieser Menschen entgegenwirken, indem er ihnen einen Ort der Begegnung bietet. Er unterstützt sie außerdem, indem er ihnen durch regelmäßige Sprechstunden und Gruppenaktivitäten, die umfassende Hilfe bieten, Zugang zu ihren Rechten, Gesundheitsversorgung und digitalen Ressourcen verschafft. Darüber hinaus bietet der Verein Lebensmittelhilfe durch einen sozialen Lebensmittelladen sowie Computer- und Französischkurse an.
Dieser Verein fördert Bürgersinn, Kultur und den Austausch zwischen den Generationen – alles Themen, die mir sehr am Herzen liegen, weshalb ich ihn unterstütze.
Wie genau unterstützt die Stiftung den Verein?
Im K-fé-Treffpunkt wurden vor drei Jahren im Rahmen des Projekts „Wenn Jugend auf Weisheit trifft“ Kochworkshops ins Leben gerufen.
Dieses Projekt konzentriert sich auf den Austausch von Werten und Wissen und fokussiert sich auf folgende Schwerpunkte:
Kochen und genießen, ohne dabei ein Vermögen auszugeben
Stärkung der Beziehungen durch ein freundliches, herzliches und bedeutungsvolles Miteinander
Gemeinsames Gestalten, eine schöne Zeit verbringen und die Ergebnisse am Tisch genießen
Kochen mit essbaren Überschüssen und Tipps zur optimalen Verwendung dieser oft übersehenen Produkte
Die Teams des Vereins organisierten diese Kochworkshops, nachdem sie festgestellt hatten, dass die von ihnen betreuten älteren Menschen sich schlecht ernährten und nicht ausreichend zu essen bekamen. Zudem sind 80 % dieser Menschen Diabetiker und benötigen eine spezielle Diät.
Die Workshops wurden ins Leben gerufen, um Mitgliedern das Kochen beizubringen, sie über ausgewogene Ernährung zu informieren, alternative Ernährungsformen und andere günstige Produkte (Mahlzeiten unter 2 €) vorzustellen und die Freude am gemeinsamen Kochen und Essen wiederzuentdecken. Die Workshops werden von Kursleitern des Vereins sowie mehrmals jährlich von Ernährungswissenschaftlern geleitet.
Um den Austausch zwischen den Generationen zu fördern und Wissen zu teilen, steht der Kochworkshop insbesondere jungen Menschen offen, vor allem solchen, die mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben oder die Schule abgebrochen haben.
Damit die Workshops technisch reibungslos ablaufen und die Teilnehmer alles Notwendige haben, hat die Stiftung die Küchenausstattung finanziert.
Was bedeutet das für Sie?
Ich freue mich sehr, dass ich – wie ein Kolibri – meinen Beitrag zum Erfolg dieses wunderbaren Projekts dieses fantastischen Vereins leisten konnte. Da der Verein in Lyon ist und ich in Lille lebe, hatte ich bisher noch keine Gelegenheit, teilzunehmen. Ich hoffe aber, bald hinzufahren und vielleicht sogar an einem Workshop teilzunehmen. Offenbar kann ich besonders gute Brookies zubereiten und bin bereit, meine kulinarischen Geheimnisse zu teilen!
Ich bin der Damartex Group und der On Senior Side Foundation besonders dankbar, da sie uns als Mitarbeitern die Möglichkeit geben, uns neben unserer Arbeit für diese wichtigen Anliegen zu engagieren und so dazu beizutragen, das gesellschaftliche Bild von Senioren zu verändern und gemeinsam für ihr Wohlbefinden einzutreten.



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