Bergurlaub im Jura: Eine Solidaritätsauszeit für unsere Senioren
- 20. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Ein Projekt unter der Leitung des Vereins „Kleine Brüder der Armen“
Seit 1946 engagieren sich die Kleinen Brüder der Armen gegen die Isolation und Einsamkeit älterer Menschen, insbesondere derer, die am stärksten gefährdet sind. Durch Besuche, gesellige Treffen und Solidaritätsurlaube knüpfen Freiwillige wieder Kontakte, stärken das Selbstvertrauen und ermöglichen Senioren, die Lebensfreude neu zu entdecken. Jede Aktion erinnert uns an eine grundlegende Wahrheit: Niemand sollte einsam alt werden.
Auszeit in den Bergen gegen die Isolation
Vom 18. bis 25. Januar 2025 organisierten die Teams der Kleinen Brüder der Armen in Lille Vauban und Arras dank der finanziellen Unterstützung unserer Stiftung einen Pilot-Bergurlaub für zehn isolierte Senioren.
Das Ziel: eine Woche der Entspannung, des Entdeckens und der Gemeinschaft fernab vom oft schwierigen Alltag, um Wohlbefinden, Mobilität und soziale Kontakte zu fördern.

Ein Programm voller Entdeckungen und Emotionen
Für einige Teilnehmer war es das erste Mal, dass sie die Berge schneebedeckt sahen. Für andere bedeutete diese Reise eine lang ersehnte Rückkehr nach über 40 oder 50 Jahren. Alle genossen die friedliche Atmosphäre, die zum Abschalten und für bleibende Erinnerungen einlud.
Während der Woche unternahmen die Teilnehmer:
eine Rodelpartie
eine Sesselliftfahrt mit Panoramablick
einen Besuch im Polarpark Chaux-Neuve
eine Kutschfahrt im Dorf Malpas
einen Besuch in einer Käserei, wo sie die Herstellung von Morbier-Käse kennenlernten
Spaziergänge am Fuße der Pisten
leckere Snacks (Crêpes, Waffeln, Blaubeertörtchen)
Schreibworkshops und kreative Aktivitäten
Kurz gesagt: ein Programm, das für alle zugänglich, sicher und individuell gestaltet ist.
Ein tiefgreifendes Erlebnis
Abgesehen von den Aktivitäten war diese Reise eine wahre Bereicherung für die zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Bindungen zwischen den Senioren und den Freiwilligen wurden gestärkt, der Austausch intensivierte sich, und die Teilnehmenden fühlten sich rundum unterstützt, gehört und wertgeschätzt.
Die zu Beginn des Projekts gesammelten Aussagen gewannen hier ihre volle Bedeutung: „Ich möchte so gerne wieder Schnee sehen“, „Ich habe die Berge noch nie im Winter gesehen“, „Ich möchte so gerne wieder einen Schneemann bauen“ … All diese Träume wurden wahr.
Ein echter Beitrag zum Wohlbefinden
Diese Reise trägt direkt zur Verbesserung des Wohlbefindens der von uns betreuten Menschen bei:
Überwindung von Isolation
Schaffung neuer sozialer Kontakte
Stärkung des Selbstwertgefühls und neue Energie
Ein Gefühl von Sicherheit und Respekt
Momente der Freude, der Entdeckung und des Miteinanders
Die Teilnehmenden kehrten „müde, aber glücklich“ zurück, wie es ein Freiwilliger zusammenfasste, mit vielen schönen Erinnerungen im Kopf.



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